Stolpersteinlegung des AK Stolpersteine Kuppenheim mit SchülerInnen der Favoriteschule

Am 18.05.2026 hat die 8. Klasse der Favoritenschule aus Kuppenheim bei der 13. Stolpersteinlegung geholfen. Der Arbeitskreis ermöglichte den Schülern Anna, Klara, Hanna, Lina und Phil einen Einblick in das Leben von Jüdischen Familien aus Kuppenheim, das von Flucht und Vertreibung geprägt war. Interessant für die SchülerInnen war vor allem auch die Begegnung mit Nachfahren der damals Vertriebenen, die extra zur Stolpersteinlegung aus verschiedenen Ländern (u.a. Österreich und USA) angereist waren. Vor der Rheinstraße 16 wurden die  Stolpersteine eingesetzt und anschließend spielte jemand Musik auf einer Klarinette. Die Schüler der Favoritenschule lasen kurze Lebensabschnitte zu den Personen, für die die Stolpersteine gelegt wurden, vor. Im Anschluss gab es Redebeiträge der Angehörigen auf Englisch und Deutsch, die über das Leben ihrer Familienmitglieder berichteten. Zum Schluss wurde ein jüdisches Gebet, ein so genanntes „Kaddish“ gesprochen um den Verstorbenen zu gedenken.

Anna und Lina, Klasse 8

Klasse 7 der Favoriteschule zu Besuch im Rathaus

Einen spannenden Einblick in die Welt der Kommunalpolitik erhielt kürzlich die Klasse 7 der Favoriteschule Kuppenheim. In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung fand der Aktionstag „Schule trifft Rathaus“ statt.

Direkt vor Ort wurde den SchülerInnen nicht nur kommunalpolitisches Grundlagenwissen vermittelt, sondern auch Wege aufgezeigt wie sie die eigene Gemeinde mitgestalten und sich einbringen können. Im anschließenden Gespräch mit Bürgermeister Mußler hatten die SchülerInnen die Gelegenheit, ihre vorbereiteten Fragen zu stellen. Dabei ging es unter anderem um Freizeitangebote für Jugendliche in Kuppenheim und die Herausforderungen im Alltag eines Bürgermeisters.

Herr Mußler nahm sich viel Zeit, antwortete ausführlich und erklärte den SchülerInnen verständlich, wie politische Prozesse auf kommunaler Ebene funktionieren. Besonders betonte er, wie wichtig es sei, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich aktiv an demokratischen Prozessen zu beteiligen. Ein besonderes Highlight war abschließend der Besuch seines Büros.
Ein besonderer Dank gilt Bürgermeister Mußler sowie Frau Theberath, die sich Zeit für die Klasse genommen und diesen lehrreichen Besuch ermöglicht haben. Der Besuch im Rathaus hat eindrucksvoll gezeigt, dass politische Bildung nicht nur im Klassenzimmer stattfinden muss – eine Erfahrung, die der Klasse sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die 9. Klasse erkundet Siemens Rastatt

Im Rahmen der Berufsorientierung machte sich die Klasse 9 auf, um die Siemens AG in Rastatt genau unter die Lupe zu nehmen. Zunächst erläuterten die für die Ausbildung zuständigen Mitarbeiter die verschiedenen  Produktionsbereiche und welche Ausbildungsberufe bei der Siemens AG angeboten werden.

Interessiert stellten die Jugendlichen bereits hier einige Fragen. Dann ging es in drei Gruppen mit Sicherheitsschuhen durch die Produktioshallen. Hier gilt unser Dank auch Herrn Thompsen, der die 3. Gruppe führte. Äußerst schülergerecht und mit viel Empathie bekamen die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Herstellung unterschiedlichster Ventile, Teile für Heizungen, Klimaanlagen und und und….

Besonders beeindruckend waren für die Jugendlichen auch die Roboter, die selbstfahrenden Transportmaschinen und vor allem das neue Lagersystem.

Nachdem zum Abschluss noch einmal Zeit für weitere Fragen war, verabschiedete sich die Klasse von Herrn Pflüger und Herrn Ziebold. 

Ein herzliches Dankeschön  für einen besonders informativen und kurzweiligen  Vormittag .

Klasse 5 bei der Feuerwehr

Die Klasse 5 erfuhr bei der Feuerwehr in Kuppenheim von Max Schmitt nicht nur Interessantes zum Berufsalltag der Feuerwehrfrau und des Feuerwehrmannes, sondern konnte auf der Drehleiter auch ihre Schwindelfreiheit prüfen.

Ready, Steady, Go!

Die neunte Klasse konnte sich am Tag der Berufsorientierung in Bewerbungsgesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationsfirmen Daimler Truck AG, Freiberger Lebensmittel GmbH, Klinikum Mittelbaden und Peters gute Backstube beweisen. Außerdem wurden Einstellungstests durchgeführt. Abgerundet wurde das Planspiel durch ein Telefon- Bewerbungsgespräch. In der abschließenden Reflexionsrunde bekamen die Jugendlichen viel Lob. Das Fazit der Klasse lautete: „Wir haben jetzt keine Angst mehr vor Bewerbungsgesprächen, denn wir wissen jetzt, wie es funktioniert. „

Türkischer Familien- und Elternverein bereitet große Freude

Am 08.12.2025 hat der Türkische Familien- und Elternverein Gaggenau und Umgebung e.V. den Lehrern der Favoriteschule in der großen Pause eine große Freude bereitet. Aus Anlass des türkischen Lehrertages am 24. November sevierten die Mitglieder den Lehrern einige köstliche traditionelle Spezialitäten. Außerdem wurde jeder Lehrer mit einer Rose und einem Kugelschreiber beschenkt. In einer Rede würdigte die Vertreterin des Elternvereins die Arbeit und den Einsatz der Lehrer.

Rote Rosen
Köstliche Speisen

Für dieses besondere Geschenk und Zeichen der Anerkennung bedankt sich das gesamte Kollegium der Favoriteschule. Wir wünschen dem Verein weiterhin ein gutes Gelingen und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Favoriteschule Kuppenheim besucht den Europaabgeordneten Daniel Caspary im Europäischen Parlament in Straßburg

Fahnen vor dem Europaparlament in Straßburg

Am 25.11.2025 fuhren die Klassen 8 und 10 zum europäischen Parlament in Straßburg. Dort trafen wir den Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU).

Beim Europäischen Parlament angekommen wurden wir von einem Mitarbeiter von Herrn Caspary bereits erwartet. Auf unserem Programm standen folgende Punkte: ein Gespräch mit Herrn Caspary, ein Rundgang durch das Parlamentsgebäude und ein Besuch des Plenarsaals.

Das gläserne Gebäude war sehr beeindruckend. Die Dimension des Plenarsaals für die 705 Abgeordneten aber auch die Abläufe im Plenum waren höchst beeindruckend. Die Reden der Abgeordneten wurden in alle Sprachen der 27 EU- Länder übersetzt. Man konnte über Kopfhörer jede Übersetzung anwählen.

Während des Gesprächs mit dem nordbadischen Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP wurden wir kurz in die Arbeitsweise des Parlaments und dessen Ausschüsse eingeführt. Einer kompakten Präsentation seines eigenen Werdegangs und der Darlegung seiner Zuständigkeit im Parlament schloss sich ein Dialog mit uns an, bei dem kein Thema ausgespart blieb.

„Europa lebt vom Mitmachen – lassen Sie uns in Kontakt bleiben!“ verabschiedete sich Caspary von uns. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck traten wir dann wieder die Heimreise an.